Elisheva Lehmann wurde 1924 in Amsterdam geboren. Als sie 17 Jahre alt war, begann in Holland die Verfolgung der Juden.
Für ihren Freund, welcher durch die Verfolgung der Juden in Holland auswanderte, vereinbarten sie ein Tagebuch zu schreiben.
Ihr Freund wurde 1944 in Auschwitz ermordet. Bis 1945 blieb Elisheva in insgesamt 13 Orten, vor den Nazis, versteckt.
Nach der Befreiung lernte sie ihren späteren Ehemann Elmar kennen, mit dem sie bis zu seinem Tod im Jahr 2008 zusammenblieb. Gemeinsam gingen sie 1945 nach Palästina (ab 1948 Israel), wo Elisheva als Musiklehrerin arbeitete. Zufälligerweise am Tag ihrer Hochzeit erhielt Ellis ein Päckchen, das das letzte Tagebuch von Berni enthielt.
Erst 60 Jahre später fand sie die Kraft, es zu lesen, was zeigt wie schwer dieses Thema die Leute auch nach der Befreiung belastet und geprägt hat.
Gemeinsam mit ihrer Tochter entstand auf dieser Grundlage ein Buch über ihre kurze Liebe. Bis zu ihrem Tod im Jahr 2021, lebte Elisheva Lehman in einem Altenheim, wo sie voller Freude musizierte.
Elisheva Lehman ist im Januar 2021 verstorben.
Ihre Hingabe zu der Musik begleitete sie durch die schwierigsten Zeiten ihres Lebens und spendete ihr Hoffnung, nicht nur ihr sondern auch den Anderen. Beispielsweise haben sich Elisheva Lehman mit anderen Juden vor der Deportation versteckt, durch ihre Musik gab sie ihnen Hoffnung auf die Befreiung und die Beendung dieses Albtraums.